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Die Seite über den PON
(Polski Owczarek Nizinny)

Haltungs- und Zuchttipps, Züchteradressen, evtl. ein Forum und natürlich Bilder, Erlebnisse und alles, was unsere Freude am PON weiter vertieft.

(Polski Owczarek Nizinny, Polnischer Niederungshütehund)

Der PON (Polski Owczarek Nizinny) ist ein mittelgrosser Hütehund, der ursprünglich in Polen beheimatet ist.

Über seine Herkunft ist nicht sehr viel bekannt, er scheint aber verwandt zu sein mit Bearded Collies, Bobtails und verschiedenen Rassen ungarischer Hirtenhunde. Die offizielle deutsche Übersetzung lautet "Polnischer Niederungshütehund", er ist aber allgemein als "Pon" bekannt.

Im gültigen Rasse-Standard wird der PON als ein "leicht zu führender Hüte- und Wachhund" beschrieben, der im städtische Leben ein sehr guter Begleithund ist.

Er ist "von lebhaftem, aber gemässigtem Temperament, wachsam, wendig, intelligent, ausgestattet mit gutem Gedächtnis und vortrefflicher Aufnahmebereitschaft. Er ist widerstandsfähig gegenüber ungünstigen klimatischen Gegebenheiten."

Man kann die guten Eigenschaften dieser Hunde am besten verstehen, wenn man sich vor Augen hält, wann und warum die Rasse entstanden ist:

Die ersten Hinweise auf Hunde, die den PONs wohl schon sehr stark entsprachen, sind fast 500 Jahre alt. Seine Aufgabe als Hirten- und Hütehund war es schon immer, Raubzeug von seinen Schützlingen fernhalten und zu vertreiben. Dazu mussten diese Hunde scharf und mutig sein, durften sich aber andererseits nicht an den ihnen anvertrauten Tieren vergreifen. Auch erforderte diese Aufgabe große Selbständigkeit und eine hohe Intelligenz.

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Eine systematische Zucht fand zunächst nicht statt. Die in den dörflichen Ansiedelungen gehaltenen Hunde vermischten sich untereinander und die Hirten arbeiteten dann mit den Exemplaren, die ihre Aufgaben am besten erledigten. So wurden die guten Eigenschaften der Tiere immer stärker herausgearbeitet, ohne dass es zu einer Überzüchtung kommen konnte, denn jahrhundertelang gab es keinen Rassestandard - vermehren konnte sich, wer brauchbar war.

Etwas lax ausgedrückt: Der PON war eine Promenadenmischung. Auf Schönheit achtete man nicht, wertvoll war ein Hund durch seine Gefolgschaftstreue und Wachsamkeit und durch ein anpassungsfähiges, mutiges und trotzdem sanftes Wesen.

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Erst im 20. Jahrhundert wurde aus dem widerstandsfähigen Hütehund, der sich keinen festgelegten Rassestandards beugen musste, ein Rassehund. Aber bis heute sind alle Farben und Fleckungen erlaubt - ein Zugeständnis an seine bewegte Vergangenheit.

Sein Aussehen wird heute im Rassestandard beschrieben als "ein Hund von mittlerer Grösse, gedrungen, kräftig, muskulös, mit langem, dichtem Fell. Gut gepflegt gibt ihm sein Haarkleid ein anziehendes und interessantes Aussehen."

Die Rasse (wenn man zu der Zeit schon vom PON als einer eigenständigen Rasse hat sprechen können) war fast ausgestorben, wurde dann aber in den 1920er Jahren wiederentdeckt und durch das züchterische Engagement zunächst fast ausschließlich der polnischen Züchter wieder verbreitet.

Ein Rassestandard wurde aber erstmalig 1959 formuliert; 1963 wurde die Rasse dann offiziell von der FCI (Fédération Cynologique Internationale, der führende Weltdachverband der Hundehalter und -züchter) anerkannt. In dem Jahr wurde sie auch zum ersten Mal in Budapest ausgestellt.

Unkupierter PON

In Deutschland gibt es anerkannte PONs seit 1972; aktuell sind es mehrere Hundert Tiere. Viele Züchter haben sich in mehreren Verbänden, Vereinen und Clubs zusammengefunden.

Trotz seiner äußerlichen Attraktivität - die Tiere haben ein schönes Fell, bei dem alle Farben und Fleckungen erlaubt sind und sind nicht zu groß - und dem angenehmen Wesen ist er nie ein "Modehund" gewesen.

PONs, die ja ursprünglich polnische Hirtenhunde waren, sind echte Familienhunde: Sie wollen immer dabei sein, sind sehr kinderlieb und auch gute Begleiter auf der Straße. Diese Tiere sind in ihrem Rudel, also der Familie, treue und gefällige Gefährten voller Anhänglichkeit, aber distanziert zu Fremden. Sie können auf die Zuverlässigkeit Ihres PON setzen, wenn er Ihren Einkaufskorb oder den Kinderwagen vor dem Geschäft bewacht, während Sie einkaufen.

Aber lassen Sie die Tiere nicht alleine, das mögen Sie nämlich gar nicht. Es sind Hunde, die nun einmal viel Aufmerksamkeit brauchen, dafür aber auch außerordentlich viel Freude schenken.

 

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